Jobtitel: Teilzeit: Prozessmanager (m/w/d) für Datenaustausch in Behörden - Kostenlose Einarbeitung
Zahlungsintervall: Stündlich
Lohnsatz: Verhandelbar
Ort: Nürnberg & Remote
Job veröffentlicht: 10-04-2026
Job-ID: 72251
Name: Niklas Machens
Telefonnummer: +4915119501867
E-Mail: niklas.machens@nemensis.de

Stellenbeschreibung

Für einen Kunden aus dem öffentlichen Sektor suchen wir derzeit zwei Prozessmanager (m/w/d) für Datenaustausch in Behörden
 
WICHTIG: Für diese Position ist die Bereitschaft für eine SÜ2 (Sabotageschutz) notwendig. Zudem fordert der Kunde eine kostenfreie Einarbeitung von ca. 10% der Auftragssumme (ca. 80 Stunden).
 
Für diese Position können wir einen max netto Stundensatz von 94,00 € für vor Ort und remote anbieten.
 
Laufzeit: 01.05.2026 - 31.12.2027
Auslastung: Bis 31.10.2026 ca. 40% je Position - Ab 01.11.2026 jeweils ca. 65% pro Position
Standort: 85% Remote | 15% Nürnberg
 
Tasks:
  1. Modellierung von Ende-zu-Ende-Prozessen unter Berücksichtigung von:
  2. Annahme und Verarbeitung von Stammdaten im Personenkontext inkl. Ermittlung einer relevanten Personengruppe durch den Abgleich mit Beständen
  3. Anschreibeaktion inkl. postalischer Rückantwort, sowie Bescheiderstellung
  4. Online Antwort; Integration im OnlinePortal
  5. Endverarbeitung im Vermittlungssystem
  6. Zusammenarbeit mit dem Business Relationshipmanagement der betroffenen IT-Verfahren
  7. Zusammenarbeit mit den Schnittstellenpartnern sowie weiteren Stellen (z. B. Datenschutz)
  8. Ableitung der Anforderungen an die betroffenen IT-Verfahren nach gesetzlichen Grundlagen
  9. Vor- und Nachbereitung von Terminen und Besprechungen
  10. Unterstützung und Übernahme von Abstimmung, Koordination von Abhängigkeiten zwischen Fachbereich und Fachverfahren im relevanten Umfeld
  11. Erstellung von Präsentationen und Managementinformationen
  12. Erstellung von Statusupdates über die Entwicklungsfortschritte
 
Skills:
  1. Mindestens 6-monatige Erfahrung im Behördenumfeld oder einer großen (>20.000 Mitarbeiter) Sozialversicherung (notwendig)
  2. Gute Kenntnisse im Anforderungsmanagement (notwendig)
  3. Sehr gute Kenntnisse im Datenaustausch (notwendig)
  4. Vertiefte Kenntnisse von technischen Grundlagen und Datenaustausch verschiedener IT-Verfahren (notwendig)
  5. Fortgeschrittene Kenntnisse über Datenaustauschformate, Prozesse und Schnittstellen mit anderen Behörden (notwendig)
  6. Grundkenntnisse der zu übertragenden personenbezogenen Daten auf Grundlage des Arbeitssicherstellungs- und des Wehrpflichtgesetzes (notwendig)
  7. Vertiefte Kenntnisse von managementgerechten Präsentationstechniken (notwendig)
 
Hintergrund:
 
Im Spannungs- und Verteidigungsfall oder wenn das entsprechende gesetzliche Regelwerk zur Sicherstellung von Arbeitsleistungen für Zwecke der Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung für anwendbar erklärt wird, hat die zuständige Bundesbehörde den gesetzlichen Auftrag, mit Hilfe dieses Regelwerks den Arbeitskräftebedarf zu decken, der zur Verteidigung des Bundesgebietes sowie zum Schutz und zur Versorgung der Zivilbevölkerung nötig ist. Dann sind im Rahmen der Arbeitsvermittlung weitergehende Regelungen als in Friedenszeiten umzusetzen. Die Behörde benötigt dazu unter anderem personenbezogene Daten von wehrpflichtigen Männern sowie von Frauen im Alter von 18 bis 55 Jahren, die für die entsprechenden Maßnahmen wie die Verpflichtung in bestimmte Arbeitsverhältnisse in Betracht kommen. Diese Daten liegen der Behörde in Friedenszeiten nur von Personen vor, die bei den regionalen Dienststellen gemeldet sind; von den übrigen Personen des genannten Personenkreises müssen die Daten erst eingeholt und in die entsprechenden Systeme eingegeben werden.
 
Das am 01.01.2026 in Kraft getretene Modernisierungsgesetz zum Wehrdienst hat dafür die gesetzliche Grundlage geschaffen. Mit dem zugehörigen Umsetzungsprojekt werden die konkreten fachlichen Anforderungen an die Behörde, deren Prozesse und IT-Verfahren für eine Umsetzung im Anwendungsfall des gesetzlichen Regelwerks vorbereitet.
 
Das zugrunde liegende IT-Verfahren zur Stammdatenerfassung und -pflege ist das System, über das die Beschäftigten der Behörde die Aufforderung zur Datenübermittlung aus den Meldebehörden und den kommunalen Jobcentern absenden und die Antwortdaten weiterverarbeiten. Zudem ist die zuständige Bundesbehörde für das Personalmanagement im militärischen Bereich verpflichtet, die Daten von Wehrpflichtigen zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben zu übermitteln. Auch diese müssen dann weiterverarbeitet werden. Neben den Anforderungen der federführenden Behörde sind die fachlichen wie technischen Möglichkeiten der Schnittstellenpartner bei der Umsetzung zu berücksichtigen.
 
Ziel ist die Bereitstellung einer nutzbaren IT-Prozesskette zur Kenntnisnahme, Kontaktaufnahme und Einbindung von Personen zur Arbeitssicherstellung, welche in Spannungszeiten, dem Verteidigungsfall oder bei Anwendbarkeit des gesetzlichen Regelwerks aktiv gesetzt werden kann. Durch das Vorhaben werden die aktuell manuell durchzuführenden Prozessschritte soweit möglich IT-gestützt umgesetzt.